Seit 1888 · Familie Ahrmann
Unsere Philosophie – Gastgeber in fünfter Generation
Gut Altona ist ein Familienbetrieb in fünfter Generation – kein Konzernhaus mit austauschbarem Konzept, sondern ein gewachsener Gutshof in der Wildeshauser Geest.
Was das im Alltag bedeutet: kurze Wege, Lieferanten aus der Nachbarschaft und Menschen, die seit Jahren hier arbeiten.
Ein Gut, das gewachsen ist
Gut Altona ist kein Hotel, das auf die grüne Wiese gestellt wurde. Aus einem Mühlengut ist über Jahrhunderte eines der größten Häuser im Landkreis Oldenburg geworden – gewachsen um den Mühlbach herum, Gebäude für Gebäude. Wer heute über den Hof geht, sieht das noch: das Haupthaus, die Remise, das Zollhaus, das Landhaus, die Scheune. Jedes stammt aus einer anderen Zeit und hat eine andere Aufgabe bekommen.
Geführt wird das Haus von der Familie Ahrmann in fünfter Generation. Das bedeutet vor allem eines: Entscheidungen werden hier nicht für ein Quartal getroffen, sondern für die nächste Generation. Wenn wir die Festscheune modernisieren, dann so, dass sie in zwanzig Jahren noch trägt.

Wofür wir stehen

Gastgeber sein, nicht Dienstleister
Der Unterschied ist klein, aber spürbar. Ein Dienstleister erfüllt eine Bestellung. Ein Gastgeber merkt, wenn jemand nach einer langen Anreise erst einmal in Ruhe ankommen möchte – und wann ein Gespräch willkommen ist. Viele unserer Gäste kommen seit Jahren wieder; einige kennen wir länger als manche Kollegin ihren Arbeitsplatz.
Regional ist bei uns keine Behauptung
Wir nennen unsere Lieferanten beim Namen. Der Spargel kommt vom Alfken’s Hof in Harpstedt, Brot und Brötchen vom Wildeshauser Bäcker, die Wurstwaren vom Wildeshauser Fleischer, das Rindfleisch aus Norddeutschland. Das Wasser für Tagungen und Veranstaltungen filtern wir im Haus selbst. Küchenchef Georg Schumacher kocht danach: saisonal, ehrlich, ohne Effekte, die niemand braucht.
Nachhaltigkeit, die man nachrechnen kann
Ein Gutshof mit eigenem Wald hat andere Möglichkeiten als ein Stadthotel – und wir nutzen sie. Auf den Dächern erzeugen Photovoltaikanlagen mit 220 kWp Strom. Geheizt wird über eine Hackschnitzelheizung, deren Holz zur Hälfte aus dem eigenen Forst stammt; dieser Forst wird regelmäßig aufgeforstet, und wir lassen bewusst Totholzbereiche stehen, weil dort die Artenvielfalt größer ist.
Eine eigene Tafelwasseranlage filtert unser Leitungswasser und versetzt es mit Kohlensäure – für Tagungen und Veranstaltungen brauchen wir dadurch keine Flaschen mehr zu transportieren. Wo wir doch Wasser einkaufen, kommt es von Vilsa aus der Region. Beim Rindfleisch sind wir auf norddeutsche Herkunft umgestiegen, und 80 Prozent unserer Servietten sind wiederverwendbare Stoffservietten.
Auf dem Parkplatz gegenüber stehen acht Ladepunkte für Elektroautos, darunter Schnelllader – mit hundert Prozent grünem Strom.
Ruhe ist ein Angebot
Wir liegen mitten im Naturpark Wildeshauser Geest, zwischen Wiesen, Wäldern und Heidelandschaft. Dass unsere Gästezimmer in eigenen Häusern abseits des Festsaals liegen, ist kein Zufall, sondern Absicht: Wer schlafen möchte, soll schlafen können, auch wenn nebenan gefeiert wird.
Feste gehören zum Haus
Auf einem Gut wurde immer schon gefeiert – Erntedank, Hochzeiten, Jubiläen. Diese Tradition führen wir fort, von der Kohlfahrt im Januar bis zur Hochzeitsgesellschaft im Sommer. Für uns ist eine Feier kein Betrieb, der abgewickelt wird, sondern der Grund, warum es dieses Haus gibt.
Was das für Ihren Aufenthalt bedeutet
Sie werden bei uns keinen Empfangstresen finden, an dem Sie eine Nummer ziehen. Dafür Menschen, die das Haus kennen und Ihnen sagen können, welcher Wanderweg sich bei diesem Wetter lohnt oder welcher Tisch der schönste ist, wenn die Abendsonne in den Innenhof fällt. Rufen Sie uns einfach an: 04431 9500.



